Ihr kompetenter Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Hamburg Rahlstedt

Die Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ist seit 1995 in Hamburg Rahlstedt für Sie tätig. Wir beraten Mandanten aus unterschiedlichen Branchen und Berufen sowie Gesellschaften diverser Rechtsformen.

Wir erstellen sämtliche Steuererklärungen im privaten und unternehmerischen Bereich. Hierzu gehören die Einkommensteuererklärung mit allen Einkunftsarten für Privatpersonen und die Körperschaftsteuer-, Gewerbesteuer- und Umsatzsteuererklärungen für Unternehmen.

Des Weiteren unterstützen wir Sie bei Betriebsprüfungen und setzen Ihr Recht in außergerichtlichen und gerichtlichen Rechtsbehelfsverfahren durch.

Im Rahmen der Steuergestaltungsberatung optimieren wir Ihre steuerliche Situation. Bei der Steuergestaltung loten wir z.B. die optimale Rechtsform aus und beraten Sie bei anstehenden Vermögensübertragungen im Rahmen von Schenkungen und Erbschaften im Privatbereich, aber auch bei Unternehmensnachfolgen im betrieblichen Bereich. Wir führen Steuerplanungen durch, um zu ermitteln wann und in welcher Höhe mit den jeweiligen Steuerzahlungen zu rechnen ist.

Bild:# 6312171  ©  pressmaster – fotolia.de

Einkommenssteuer – Bin ich dazu verpflichtet?

„Im Januar diesen Jahres habe ich die Abschlussprüfung meiner Berufsausbildung bestanden und wurde von meinem Arbeitgeber übernommen. Von meinem Einstiegsgehalt werden nun Steuern abgezogen. Muss ich jetzt deshalb Steuererklärungen beim Finanzamt einreichen? Worauf muss ich achten?“

Ob Sie zur Abgabe von Einkommensteuererklärungen verpflichtet sind, hängt insbesondere von Ihrer Lohnsteuerklasse ab.

Was muss beachtet werden?

Der Lohnsteuerabzug allein ist nicht von Bedeutung. Steuerpflichtige mit Lohnsteuerklasse I und Ehegatten mit den Lohnsteuerklassen IV sind regelmäßig von der Abgabe von Einkommensteuererklärungen befreit. Der Gesetzgeber sieht jedoch Ausnahmen von der Befreiung vor. Insbesondere der Bezug weiterer Einkünfte ist für die Befreiung schädlich. Wenn Sie bei einem anderen Arbeitgeber zusätzlich Arbeitslohn erzielen, werden Sie eine Steuererklärung abgeben müssen. Zudem erfolgt ein höherer Lohnsteuerabzug, da die Lohnsteuerklasse VI zugrundezulegen ist. Auch steuerfreie Einkünfte wie Kranken- und Arbeitslosengeld, die dem sogenannten Progressionsvorbehalt unterliegen, führen zur Abgabepflicht, wenn sie den Betrag von EUR 410,00 im Kalenderjahr übersteigen. Dem Progressionsvorbehalt unterliegende Einkünfte erhöhen Ihren persönlichen Durchschnittssteuersatz. Die Einkommensteuererklärung ist in diesen Fällen bis zum 31.05. des Folgejahres abzugeben. Wenn keine Ausnahmen vorliegen, hat der Lohnsteuerabzug grundsätzlich abgeltende Wirkung und Sie müssen keine Steuererklärung abgeben. Dennoch kann es sich für Sie lohnen, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Dies ist insbesondere der Fall, wenn Ihre Tätigkeitsstätte weiter entfernt von Ihrer Wohnung liegt und/oder Sie hohe sonstige Kosten für Ihre nichtselbständige Tätigkeit, z.B. für Fortbildungen, Dienstreisen und Arbeitsmittel, haben. Zudem bleiben beim Lohnsteuerabzug private Kosten wie haushaltsnahe Dienstleistungen, Handwerkerleistungen und Krankheitskosten unberücksichtigt. Diese können Sie dann steuerlich begünstigend in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben.