Bilanz in Hamburg

Die Bilanz ist eine Gegenüberstellung von Vermögen und Kapital zu einem bestimmten Stichtag, sodass diese Unternehmensrechnung vorwiegend dazu genutzt wird, um sich ein Bild über die Vermögens- und Finanzlage eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt machen zu können. Da die Aufstellung einer Bilanz als Bestandteil des Jahresabschlusses sehr viel Erfahrung und Wissen erfordert, stehen wir von der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg  Ihnen bei der Bilanzerstellung gerne beratend zur Seite.

Wichtig hervorzuheben ist außerdem, dass seit dem Jahr 2013 die Unternehmen den Inhalt der Steuerbilanz gemäß § 5b EStG in digitaler Form an die zuständige Finanzverwaltungen übermitteln müssen. Sollten Sie diesbezüglich Fragen haben, so können Sie uns in der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg im Rahmen unserer Öffnungszeiten kontaktieren.

Was ist eine Bilanz?

Was ist eine Bilanz?

Wie eingangs bereits erwähnt, bildet die Bilanz den Abschluss des Rechnungswesens eines Unternehmens zu einem bestimmten Stichtag durch die Gegenüberstellung der Aktivseite- (Vermögen) und Passivseite (Eigen- und Fremdkapital) und ist neben der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang Bestandteil des Jahresabschlusses. Die Aktivseite der Bilanz ist strukturiert nach der Fristigkeit der Vermögenspositionen. Demnach ist das Anlagevermögen in der Bilanz ganz oben zu finden, während das Umlaufvermögen und hier insbesondere die Bank und Kassenbestände unten in einer Bilanz zu finden sind. Die Grobgliederung der Passivseite entfällt auf das Eigenkapital und das Fremdkapital. Wir von der Kanzlei Fischer verfügen als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater über viel Erfahrung und Wissen zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Bilanz, sodass wir diese Dienstleistung gern für Mandanten übernehmen.

Funktionen der Bilanz

Funktionen der Bilanz

Insgesamt sind drei Funktionen von zentraler Bedeutung, wozu die Dokumentations-. Gewinnermittlungs-, und Informationsfunktion zählen. Mit Hilfe der Dokumentationsfunktion wird eine Auskunft über das vorhandene Vermögen des Unternehmens erteilt. Die Bilanz stellt als Rechenwerk den formellen Abschluss der Buchführung dar. Bei der Gewinnermittlungsfunktion kommt es hingegen zu einem Vergleich des Eigenkapitals des vergangenen und aktuellen Geschäftsjahres, woraus sich im Ergebnis der Gewinn oder Verlust ergibt (Betriebsvermögensvergleich). Die Informationsfunktion kann hinsichtlich Selbstinformation und Drittinformation unterteilt werden. Selbstinformation bedeutet in diesem Zusammenhang, dass der Kaufmann durch die vorliegenden Informationen sein Unternehmen dementsprechend analysieren kann, um sein wirtschaftliches Verhalten für die Zukunft dementsprechend anzupassen. Für außenstehende Dritte dient die Unternehmensrechnung als Instrument, um die Kreditwürdigkeit besser abschätzen zu können. Besonders profitieren hierbei z.B. Gläubiger und mögliche Kreditgeber.

Vorteile in der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg

Vorteile in der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg

Unser Team von der Kanzlei Fischer erstellt die Bilanz für Ihr Unternehmen sorgfältig nach den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen, sodass die Unternehmensrechnung letztlich den Anforderungen des Finanzamtes entspricht. Gerade aufgrund unserer jahrelangen Erfahrung als Wirtschaftsprüfer und Steuerberater verfügen wir über das nötige Know-How, um Ihr Unternehmen bestmöglich zu betreuen. Besonders hervorzuheben ist, dass wir Ihnen außerdem wertvolle Tipps geben, wie die persönliche Buchhaltung zu optimieren ist. Sie als Mandant werden in unserer Kanzlei bei Fragen der Bilanzerstellung immer individuell beraten und auch über einen langen Zeitraum hinweg begleitet. Unsere Kanzlei offeriert ein breites Leistungsspektrum, sodass wir auch gerne Ihre Finanzbuchhaltung übernehmen oder Sie zu weiteren steuerrechtlichen Aspekten informieren. Insgesamt ist ein entscheidender Vorteil bei der Bilanzerstellung durch unsere Kanzlei in Hamburg, dass Sie sich mit diesem Themenbereich nicht weiter auseinandersetzen müssen und sich auf Ihr eigentliches Kerngeschäft konzentrieren können.

Gesetzliche Grundlagen der Bilanz

Gesetzliche Grundlagen der Bilanz

Die handelsrechtliche Rechnungslegung ist in der Bundesrepublik Deutschland im Handelsgesetzbuch geregelt (HGB). Des Weiteren ist hervorzuheben, dass weitere Sachverhalte auch im Aktiengesetz, Genossenschaftsgesetz oder auch GmbH-Gesetz verankert sind. Grundsätzlich sind alle Unternehmen mit Kaufmannseigenschaft dazu verpflichtet eine Handelsbilanz zu erstellen und daraus abgeleitet eine Steuerbilanz um die exakte Steuerberechnung vornehmen zu können. Neben der Vollständigkeit muss bei der Unternehmensrechnung auch das Verrechnungsverbot (keine Verrechnung von Schulden und Vermögen) Beachtung finden. Ein weiterer zentraler Punkt ist die Bewertungsstetigkeit bei der Bilanzierung, diese besagt, dass die von dem Unternehmen genutzten Bewertungs- und Abschreibungsmethoden grundsätzlich beizubehalten sind. Von der Bewertungsstetigkeit darf nur in Ausnahmefällen abgewichen werden. Über allem steht die Einhaltung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung (GOB). Insgesamt sind Bilanzklarheit und -wahrheit Grundprinzipien der Bilanzaufstellung und ein wesentlicher Grundzug des geltenden Handelsrechts. Sollten Sie weitere Fragen bezüglich der gesetzlichen Grundlagen haben, so können Sie jederzeit gerne unser Team in der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer und Steuerberater in Hamburg kontaktieren.

Der Aufbau einer Bilanz

Der Aufbau einer Bilanz

Eine Bilanz entsteht durch die Zusammenfassung der Summen des Inventars, sodass schlussendlich verschiedene Untergruppen gebildet werden können. Wie zu Beginn bereits erwähnt gliedert sich die Unternehmensrechnung in Aktiva und Passiva, wobei beide Seiten der Bilanz immer ausgeglichen sein müssen. Die Aktivseite informiert über die unterschiedlichen Vermögensformen bzw. den Vermögensaufbau des Unternehmens und stellt die Mittelverwendung des Betriebes dar. Des Weiteren erfolgt eine Unterteilung in Anlage- und Umlaufvermögen, sodass auch Aussagen über die jeweilige Liquidität möglich werden. Die Passivseite hingegen gibt Aufschluss über die Vermögensquellen bzw. den Aufbau des Kapitals. Diese Seite der Bilanz steht für die Mittelherkunft (Finanzierung) und unterteilt sich in Eigen- und Fremdkapital. Die jeweilige Anordnung in der Unternehmensrechnung erfolgt nach der Fälligkeit. Nach § 247 HGB sind das Anlage- und Umlaufvermögen, sowie Eigenkapital, Rechnungsabgrenzungsposten und die Schulden gesondert auszuweisen.

Die Arten der Bilanz

Die Arten der Bilanz

Es gibt verschiedene Arten von Bilanzen, die sich hinsichtlich des Zwecks ihrer Aufstellung unterscheiden. Als Beispiele seien hier die Steuerbilanz, Handelsbilanz und Bilanzen im Zusammenhang  mit z.B. Liquidationen erwähnt.

Die Grundlage für die Steuerbilanz bildet das Handelsrecht mit Ergänzungen des Einkommenssteuergesetzes und ggf. steuerlicher Rechtsprechung. Diese Bilanz dient der steuerlichen Gewinnermittlung und verfolgt rein fiskalische Interessen. Die Steuerbilanz weicht häufig nicht wesentlich von der Handelsbilanz ab, so dass die Abweichungen in einer Überleitungsrechnung dargestellt werden können und in diesen Fällen nur eine Handelsbilanz mit Überleitung, jedoch keine separate Steuerbilanz aufzustellen ist. Die Handelsbilanz ist Bestandteil des handelsrechtlichen Jahresabschlusses mit Gewinn- und Verlustrechnung  sowie Anhang. Die Handelsbilanz dient Ermittlung des ausschüttbaren Gewinns und Gläubigern des Unternehmens,  im Wesentlichen Banken, für ihre Kreditentscheidungen. Die Liquidationsbilanzen werden in der Auflösungsphase von Kapitalgesellschaften erstellt. Alle Ansätze der Vermögenswerte und Schulden erfolgen hier zu Liquidationswerten.

Wissenswertes

Wissenswertes

Wer ist befugt eine Bilanz zu erstellen?

Grundsätzlich sind verschiedene Berufs- bzw. Personengruppen zur Bilanzerstellung befugt. Hierzu zählen u.a. Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Wirtschaftsprüfer oder auch Rechtsanwälte. Auch wir von der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg erstellen für Ihr Unternehmen gern die Bilanz, sodass wir  uns freuen würden, Sie einmal persönlich in unseren Räumlichkeiten willkommen zu heißen.

Verpflichtung zur Bilanzerstellung

In der Bundesrepublik Deutschland sind Unternehmen die Kaufmann sind zur Aufstelllung einer Bilanz nach dem Handelsgesetzbuch verpflichtet. Einzelunternehmen stellen eine Bilanz mit Gewinn- und Verlustrechnung auf. Kapitalgesellschaften haben zusätzlich noch einen Anhang aufzustellen. Der  Umfang der Gliederung der Bilanz richtet sich nach der Größe und Rechtsform des Unternehmens. Unterschieden werden kleine, mittelgroße und große Kapitalgesellschaften. Je nachdem zu welcher Kategorie die Gesellschaft gehört, ist die Darstellung der Bilanz detaillierter. Bei den großen Gesellschaften also am detailliertesten. Wir von der Kanzlei Fischer kennen dir rechtlichen Regelungen die bei der Bilanzierung beachtet werden müssen, sodass wir Sie im Rahmen unserer Beratung darüber detailliert informieren.

Eine professionelle Beratung ist empfehlenswert

Eine professionelle Beratung ist empfehlenswert

Wir von der Kanzlei Fischer Wirtschaftsprüfer / Steuerberater in Hamburg empfehlen für die Bilanzerstellung immer einen Fachmann zu kontaktieren. Unser Team hat die notwendigen Erfahrungen und Kenntnisse, so dass die Einhaltung aller einschlägigen handels- und steuerrechtlichen Vorschriften sicher gestellt ist. In der Vergangenheit haben wir die Erfahrung gemacht, dass gerade Existenzgründer und kleine Unternehmen aus Kostengründen auf professionelle Hilfe verzichten. Jedoch hat sich herausgestellt, dass in diesen Fällen die Buchhaltung oftmals fehlerhaft war.  Wir können Ihnen helfen Ihre Bilanz und die Buchhaltung fehlerfrei zu erstellen, damit Sie sich um ihr Kerngeschäft kümmern können. Denn damit verdienen Sie ihr Geld.

Weitere Leistungen

Unsere Leistungen

Des Weiteren bieten wir unter anderem folgende Leistungen an: